Freelancing in a Nutcase
One of the projects I am doing as a freelancer is the mac syncronisation of Soocial (“because every successful web company needs two o’s”). Soocial manages your address book, and you can sync it with your phone via SyncML, with GMail, with Highrise and (that was my part) with your Mac. But nobody can tell it better than the guys from Soocial who explain it in a very unique way:
Hassle Free from Soocial on Vimeo.
Brits in Space
Wer noch eines Beweises bedarf, dass die Briten, nunja, manchmal etwas seltsam sind, aber ganz ganz großartiges Fernsehen machen, dem sei dieser Ausschnitt aus «Top Gear» wärmstens ans Herz gelegt
Ich möchte nicht zu viel verraten, man muss es sehen, um es zu glauben…
(DivX Codec wird benötigt)
Katzencontent mal anders
“The most creative way to use a cat as a weapon happened in World War II. The United States’ OSS (Office of Strategic Services, the precursor of the CIA) needed a way to guide bombs to sink German ships. Somebody hit upon the inspiration that since cats have such a strong disdain of getting wet and always land on their feet that if you attached a cat to a bomb and drop it in the vicinity of a ship, the cat’s instinct to avoid the water would force it to guide the bomb to the enemy’s deck. It is unclear how the cat was supposed to actually guide a bomb attached to it as it fell from the sky but the plan never got past the testing stages since the cats had a bad habit of becoming unconscious mid-drop.”
Mehr völlig kranke Waffentechnologien gibt es hier. Unglaublich, wie’s die Menschheit überhaupt so weit geschafft hat…

Das Fernsehen ist tot
Das ist jetzt nichts Neues. Aber selten wurde es so treffend formuliert, wie von Oliver Kalkofe bei seiner Keynote der Münchner Medientage.
Was er da hält ist keine Keynote, es kommt einer Hinrichtung in Tateinheit mit einer Grabrede gleich. Für alle Zuschauer und speziell für alle, die auch nur entfernt mit dem Machen von Fernsehen zu tun haben: Unbedingt anhören. Und keine Angst vor der Länge: Alles, was nach der ersten halben Stunde kommt, ist eine todlangweilige Paneldiskussion, in der die Programmverantwortlichen versuchen, die durch sie verursachte traurige Realität wieder rosarot einzufärben. Was nur mäßig gelingt, wie jeder leicht feststellen kann, der in der Lage ist, Hirn und Glotze gleichzeitig einzuschalten.
Licht am Anfang des Tunnels?
Liebe Dresdner,
Es sieht so aus, als gäbe es doch noch eine Möglichkeit, die Waldschlösschenbrücke zu stoppen:
Bitte unterschreibt beim Bürgerbegehren für eine Tunnelalternative! Wenn mehr als 20.000 Unterschriften besorgter Dresdnerinnen und Dresdner zusammenkommen, erwägt der Stadtrat einen Stopp der Bauarbeiten bzw. eine Beschränkung auf Bauarbeiten, die einem Tunnel nicht im Wege stehen. Ab Ende Februar ist die Stadt nicht mehr an das Bürgerbegehren gebunden, das an dieser Stelle eine Brücke vorschrieb und Alternativen – selbst im Design – ausschloss.
Der Tunnel ist verglichen mit den Kosten der Brücke nicht mal viel teuerer – Die Mehrkosten sollte der Erhalt dieses einmaligen Stückes Landschaft durchaus wert sein.
(Die Unterschriftenlisten kann man hier ausdrucken. Später heute folgt sogar noch ein Link auf jemanden, der euch gerne mit der Liste besucht!)
Update: Hier ist endlich der Link: Ullrich erklärt die ganze Situation ein bisschen besser und besucht euch auch gerne mit der Liste. Jetzt gibt es wirklich keine Ausreden mehr
Wir leben in der Zukunft!
Die drittbeste Erfindung bei “Zurück in die Zukunft”, nach dem Hoverboard und der Zeitmaschine, ist die Uhr, auf die Michael J. Fox schaut und mit den Worten “gleich kommt der “Fünf-Uhr-Zwölf-Regen”* kommentiert. Sekunden später regnet es.
Gut, wir haben noch keine Hoverboards, Zeitmaschinen gibts nur für Festplatten, und auch der Essens-Hydralisierer, der in Sekunden aus Minipizzen richtige Pizzen macht, steht noch aus. Aber wir haben iPhones.
Was dem Regenvorhersager as dem Film am allernächsten kommt, sind Regenradare. Wenn man die Radarbilder animiert, kann man sehr gut einschätzen, wann es wo regnen wird. Und WetterOnline hat ein besonders schönes, weil man die Regengebiete schön scharf erkennen kann.
Das Problem ist nur, dass deren Website für das iPhone ungeeignet ist: Apples Telefon animiert GIF-Bilder nur, wenn die besonders klein sind, hier kommt also leider nur das Radarbild auf der Startseite in Frage. Und auf der ist so viel drauf, dass der mobile Browser aus Speichergründen gerne mal aufhört zu animieren.
Ich habe daher dieses Bild von WetterOnlines Startseite einzeln und vergrößert auf eine eigene Seite gestellt, und dem ganzen ein eigenes Icon verpasst, dass verwendet wird, wenn man auf “Zum Home-Bildschirm” klickt. Das ganze findet man unter
So, jetzt muss ich aber weiter am Hoverboard rumschrauben. Viel Spaß!
*) Der genaue Wortlaut mag anders sein. Aber: “You get the idea”…
Ask those coming back
Mein Album des Jahres…
.. existiert nicht. Ich habe es selber gemacht. Momentan geht ein “Stöckchen” um, das ich so gut finde, dass ich es mit wie Johnny geklaut habe. Das Stöckchen geht wie folgt:
Die Regeln:
- Der Name deiner Band wird der Titel des ersten Artikels nach Klick auf diesen Link:
http://en.wikipedia.org/wiki/Special:Random - Dein Album wird nach den letzten vier Worten des letzten Zitats dieser Seite benannt:
http://www.quotationspage.com/random.php3 - Das dritte Bild auf dieser Seite wird dein Album-Cover:
http://www.flickr.com/explore/interesting/7days
Bei Delphine hauen gibt es ein paar sehr schöne Ergebnisse, und in dieser Flickr-Gruppe gibt es eine Gesamtübersicht. Ich kann nur empfehlen, es auszuprobieren, es macht irrsinnig Spaß, und ich wollte schon immer einmal ein Plattencover gestalten
Das Stöckchen schmeisse ich an eine Person weiter, bei der mich wirklich interessiert was er daraus macht: Den Gerrit.
Original Photo by Wendi Andrews.
Oh. Essen.
Heute mal ein kleiner Webtipp für Feinschmecker:
Ich hab es erst eben entdeckt, und noch nichts davon nachgekocht. Ich weiss also nicht, ob das nicht vielleicht doch alles etwas seltsam schmeckt (extrem unwhrscheinlich) oder unmöglich nachzukochen ist (schon wahrscheinlicher). Auf jeden Fall sollte man sich die Seite NICHT ANSEHEN WENN MAN HUNGRIG IST. Allein das durchlesen und ansehen der Bilder lässt den Magen knurren. (Danke an Stefan für den Tipp)
Halbjährliche Apfelraterei
Die Macworld in San Francisco naht, und damit ist es in wieder an der Zeit, mich in meinem Blog mit Vorhersagen zu blamieren, die so garantiert nicht in Erfüllung gehen. Let’s see…
- Das flache MacBook: Jeder gerüchtet drumrum, kurz gesagt ist es ein MacBook, dass sich dadurch auszeichnet, wesentlich kleiner und aus Metall zu sein. Also der überfällige Nachfolger meines treuen alten 12” Powerbooks. Ich glaube, dass das Gerücht realistisch ist, und dass so etwas vorgestellt wird. Und dass es die MacBooks ablösen wird. Denn die Unterscheidung nach “Consumer” und “Pro” macht schon länger keinen Sinn mehr, die Geräte unterscheiden sich in der Leistung kaum noch. Entscheidend sind Größe, Portabilität und Ausstattung. Ich denke, Apples Produktportfolio wird sich in Zukunft danach differenzieren und nicht nach beruflicher oder privater Anwendung. Meine Einschätzung: Sicher. Aber gehen wir die Elemente dieses Gerüchts einmal einzeln durch:
- Ersetzen der Festplatte durch Flash-Speicher: Es ist klar, das liegt in der Luft. Die Konkurrenz experimentiert bereits damit, es gibt erste “Festplatten” die darauf basieren, und die Preise erreichen ein vernünftiges Niveau. Flashspeicher verbraucht deutlich weniger Energie (= kleinerer Akku), und sind robuster und schneller. Zudem halte ich es für relativ sicher, dass Apple die erste Firma sein wird, die so etwas in großer Serie einführen wird – denn sie kontrollieren einen Großteil (angeblich weit mehr als die Hälfte) des weltweiten Flash-Speichermarktes und sind dadurch die ersten die die beiden einzigen Nachteile “Preis” und “Kapazität” überwinden können. Es ist keine Frage, ob das kommt, sondern wann. Und die Zeit scheint reif zu sein. Meine Einschätzung: Möglich, wenn nicht jetzt, dann sehr bald.
- Weglassen des optischen Laufwerks: Ich würde es begrüßen, denn ich brauche das nur für DVDs. Und selbst die will Apple ja durch Downloads ersetzen. Ich muss also kein Laufwerk eingebaut haben, dass fast die Hälfte des Platzes in so einem kleinen Gerät einnimmt und viel Strom frisst. Meine Einschätzung: Wünschenswert aber unwahrscheinlich.
- Alugehäuse: Apples letztes Plastikgerät ist das MacBook. Und das Gehäuse macht enorme Probleme, in meinem Bekanntenkreis fallen die Dinger scharenweise auseinander. Wenn man sich alleine da die Kosten für die Reparaturen ansieht (und den Imageschaden…) lohnt sich Alu. Und Apple hat viel Erfahrung, wie man sowas baut. Meine Einschätzung: Sehr wahrscheinlich.
- Tablet: Apple baut schon lange an einem Tablet rum. Im neuesten Wired-Artikel zum iPhone wird es u.a. als dessen Vorgänger beschrieben. Und Gerüchte vom “SafariPad” geistern schon seit Jahren durch die Szene. Ich denke das Gerät, nennen wir es “Mac Touch”, ist sehr gut möglich, und vereint die oben aufgeführten Punkte. Es wird aber nicht das normale OSX beinhalten, sondern eine Spezialoberfläche, ähnlich iPhone oder FrontRow, die für Multitouch optimiert ist. Das Apple das normale Leopard mit den normalen Fenstern, etc. als “touchbar” deklariert glaube ich nicht. Meine Einschätzung: Wahrscheinlich, aber evtl. erst zur WWDC. Das wird auch für Developer sehr spannend, da angepasstes OS.
- Mediensystem fürs Auto: Eine Art FrontRow für die Mittelkonsole, inkl. Navi und allem drum- und dran. Per Multitouch und per Gesten (herumfuchteln vor dem Display) zu steuern, damit man keine Knöpfe erfummeln muss, und den Blick auf der Straße lassen kann. Würde für Apple bedeuten, dass sie erstmals seit den 90ern das OS lizensieren. Für embedded Geräte mit User Interface ist OSX extrem gut geeignet, das ist ein guter Markt für Apple. Das Mediensystem des “Up!” von Volkswagen zeigt, in welche Richtung das gehen kann. Meine Einschätzung: Es ist wahrscheinlich, dass Apple daran arbeitet. Ob daraus ein Produkt wird, und ob es am Dienstag gezeigt wird, steht auf einem anderen Blatt.
- Neues Office für OSX: So sicher, wie das Amen in der Kirche. Auch, dass Roz Ho wieder auf der Keynotebühne erscheint. Schliessich ist das ein ziemlich gutes Produkt, wenn es das hält, was Microsoft verspricht. Meine Einschätzung: Kommt, und wird auch präsentiert.
- iPhone-Upgrade: Nur Erweiterung auf 16 GB Speicher. Kein neues Modell. Aber erste Worte zum SDK. Release des SDK bleibt aber im Februar. Details: Jeder mit Developer-Account kann kostenlos entwickeln. Dafür bekommt jeder Developer einen Key zum signieren. Apple kann die Keys zurückziehen, falls sie missbraucht werden. Jede iPhone-Applikation läuft in einer Sandbox ab. Kein Zugriff aufs Filesystem, dafür aber CoreData. Ausserdem kein Zugriff auf Netzwerksockets, Kommunikation nur per NSURLRequest. Meine Einschätzung: Realistisch, Aber Apple kann auch durchdrehen und durch schärfere Restriktionen schlimmere Hackerei provozieren. Zu neuen Modellen: Die FCC macht ne Sonderbehandlung für Apple, die brauchen ein neues iPhone nicht mehr ein halbes Jahr vorher anzukündigen – damit ist also nicht zu rechnen.
- iTunes 7.6: Filmverleih, allerdings nur in den USA. Zudem Filme, die auf DVD mit ausgeliefert werden, und per Code freigeschaltet werden müssen. Paneuropäischer Music Store: Apple hat den Kleinkram satt und kündigt Pläne an, den Musikladen in Europa zu vereinheitlichen, und zwar nicht nur preislich. Viel Erfolg dabei ;-). Ausserdem: iTunes Application Store: Nicht nur iPhone-Applikationen von Drittanbietern können hier erworben werden, auch richtige OSX-Software. Meine Einschätzung: Verleih und DVD-Beilage sind sicher, die Pläne für den Europastore veröffentlicht Apple nur, wenn die Verhandlungen hinter den Kulissen nicht mehr weiterkommen, und der Softwarestore wäre toll, hätte aber in iTunes nichts mehr zu suchen. Der ist wahrscheinlicher, wenn Apple sich endlich entscheidet das iTunes-Monster in eine Vielzahl kleiner, verknüpfter Cocoa-Applikationen zu zerschlagen, die man wieder bedienen kann.
- Neuer AppleTV: Apples “Hobby”, aus dem mal ein Geschäftszweig werden soll, läuft nicht so optimal. Wie bei einem Hobby üblich, verzieht sich Apple in den Bastelkeller und baut ein AppleTV, das gleichzeitig eine Art Home-Server ist für Dateien, TimeMachine, Userverwaltung, CalDav(!), etc. Dafür wird das OS um Funktionen erweitert, die sich bisher in OSX Server befanden. Und man kann externe Platten anschließen. Wahrscheinlich ist auch ein kleiner eingebauter Bildschirm, aber ich persönlich glaub da nicht dran. Dann eher iPhones und iPod touches als Fernbedienung nutzen. Achja, und dem iPhone-SDK folgt kurze Zeit später ein AppleTV-SDK. Meine Einschätzung: Da kommt irgend etwas. Apple muss irgendwas am AppleTV ändern oder das Projekt einstellen.
Mir fallen noch einige Gerüchte ein, aber der Artikel ist auch so schon zu lang geworden. Ausserdem gibt es noch gefühlte 900 andere Seiten mit Apple-Prophezeiungen, dafür muss ja auch noch Zeit sein. Ich bin auf jeden Fall gespannt auf Dienstag, und wie es bei der Computerfirma, die im Kern eigentlich eine Art Technologie-Fortsetzungsroman mit Telenovela-Anstrich ist, so weitergeht
Die Ermordung des Jesse James
Ich schreibe nicht of Filmkritiken an dieser Stelle. Meistens ist zu einem Film vermeintlich alles gesagt, in der Regel besser als ich das hier könnte. Meistens finden die Filme, die es sich zu sehen lohnt, ob Mainstream oder nicht, genug Aufmerksamkeit in ihren Zielgruppen. Meistens ist jeder, den es interessiert, ausreichend darüber ainformiert, ob es sich lohnt einen Film zu sehen – oder auch nicht. Echte Perlen werden selten übersehen.
Die Ermordung von Jesse James durch den Feigling Robert Ford hat dennoch kaum jemanden ins Kino gelockt. Ich habe praktisch nichts davon mitbekommen, dass es diesen Film gibt, und sass so folgerichtig auch in einem praktisch leeren Kino. Und wurde von dem besten Film überrascht, den ich aus dem letzten Jahr gesehen habe.
Zuerst einmal klngt alles ein wenig abschreckend. Der Titel ist lang und sperrig. Es ist ein Western. Er ist lang. Zwei Stunden, 40 Minuten. Es passiert praktisch nichts. Brad Pitt und Casey Affleck spielen mit.
Was sich dann aber auf der Leinwand ausbreitet, ist zwar wirklich lang, aber man möchte keine Minute missen. Es ist einer dieser Filme, in denem man vergisst, dass um einen herum ein Kino ist. Größtenteils liegt das an der grandiosen Kameraarbeit von Roger Deakins, der sich schon für die Kamera in den Coen-Brothers-Filmen und vielen anderen verantwortlich zeichnet. Hier übertrifft er selbst eigene Meisterwerke wie “The man who wasn’t there” oder “die Verurteilten”. Die westerntypisch grandiosen Kulissen werden beeindruckend ins Szene gesetzt und der Film spielt ständig mit alten, unscharfen Weitwinkel-Linsen und dem Blick durch unebene Glasfenster. Die Szene des Zugüberfalls am Anfang ist von atemberaubender Schönheit. Und das muss man bei einem Zugüberfall erst einmal schaffen.
Die schauspielerische Leistung steht dem in nichts nach. Brad Pitt verkörpert den Jesse James wortkarg und präzise, auch Robert Ford ist sehr gut besetzt; überhaupt schafft es jeder, seiner Figur enorme Tiefe zu geben. Für einen Film, der aus den Bildern und der Charakterentwicklung lebt, und zudem noch mit sehr wenig aber sehr gutem Dialog auskommt, ist eine perfekte Besetzung essentiell, und dieser Film hat das Glück, eine zu haben.
Jetzt hab ich aber genug geschwärmt. “Die Ermordung des Jesse James”, ist sicher nichts für Leute, die sich im Kno schnell langweilen. Wer jedoch einen Film sucht, dessen Kraft in der Ruhe liegt, und der von beidem sehr viel entwickelt, der sollte ins Kino gehen, solange er noch läuft. Oder auf die DVD warten und auf einem großen Fernseher gucken. Oder darauf warten, dass der Film wieder n die Kinos kommt, sobald er mit den Oscars belohnt wird, die er verdient.

