Googles Betriebssystem ist ein Browser
Als das Web – und damit der Browser – entworfen wurden, war es eine Ansammlung von verbundenen Rechnern, auf denen Dokumente lagen. Der Browser springt von Dokument zu Dokument und zeigt diese an. Daran hat sich eigentlich bis heute nichts geändert.
Und doch – die “Dokumente” sind heute keine statischen Seiten mehr, sondern komplexe dynamische Applikationen. Der Browser, der von Dokument zu Dokument springt muss plötzlich sehr viel mehr tun als das: Er führt mittels Javascript komplexe Programme aus. Er verwaltet die Ressourcen des Rechners und bietet eine Umgebung, in der all diese Applikationen gemeinsam existieren. Kurz: er macht vieles, wofür ja eigentlich das Betriebssystem zuständig ist – und er macht es ziemlich schlecht. Denn sobald eine Applikation abstürzt, reisst sie den Browser und alle anderen Webapplikationen mit sich. Er verwaltet den Speicher ineffizient. Er ist langsam. Diese und viele andere Dinge würde man einem Betriebssystem kaum verzeihen, warum also dem Browser?
Lange wurde vermutet, Google baut ein “Betriebssystem”, um sich dieses Problems anzunehmen und um sich aus der Abhängigkeit von existierenden Plattformen zu lösen. Goole baut aber stattdessen einen Browser, der sich dieser Mängel annimmt, und der für seine Aufgabe als “Plattform für Webapplikationen” optimiert ist. Das Projekt, das heute an die Öffentlichkeit kam, heisst “Chrome”, und ist, wenn es seine Versprechungen erfüllt, ein ziemlich großer Wurf.
Wie das Ganze gedacht ist, und wie es technisch funktioniert erklärt Comic-Veteran Scott McCloud (!) für Google in einem der besten technischen Dokumente, die ich bisher gelesen habe. Jedem der ein wenig technisches Verständnis hat, sei die Lektüre wärmstens ans Herz gelegt, und wenn auch nur, um ein seltenes Beispiel genialer Technikerklärung zu sehen.
Morgen kann man “Chrome” dann ausprobieren, sagen Gerüchte. Ich bin gespannt.
Gernot’s Technology Watchlist
I thought for a very long time on writing a comprehensive post about upcoming companies, technologies, products and services that are still in their infancies but that have the potential to change the way we use technology in the future. Since I don’t have time to write that article now, I decided to do something like an annotated list instead. Maybe the big article on how we might use all this stuff in the future will follow later ;-) The stuff here appears in no particular order. Also, this is no investment advice, etc. Just a list of developments that I find interesting, and that has yet to reach its full potential. I will also add and delete stuff from this list in the future. So, here we go:
Intel’s Larrabee Chip
Graphics cards are extremely parallel beasts full of many very specialized cores for very specialized tasks. Intel’s approach is just as parallel, but not as specialized: Their Larrabee Graphics chip uses x86 cores. Just right for that other trend that will come from the hardware manufacturers: Using a lot of low-powered cores instead of one core with high clockspeed will allow more efficient devices with longer battery life. This can be used for very efficient number crunching outside of the graphics area. The only piece missing? An OS that supports fine grained parallellism in software and provides the right developer tools for making them. Take a Look at Apple’s Grand Central and OpenCL . And here is a Siggraph Paper about LarraBee
Imagination Technologies
This company designs mobile 3D chipsets that power a lot of mobile devices, among them the iPhone. They belong to the founding members of OpenCL, too. If mobile devices get more powerful and useful in the future, these are the guys behind it. This is their website.
OpenStreetMap
Until recently, amazingly unknown even to some people who are into mapping, this wil be the next “user generated” service that will really take off. Following the footsteps of Wikipedia, OpenStreetmap provides data of the geography of our planet, the way the very restrictive (and very expensive) companies Navteq and Teleatlas do. OpenStreetMap does it on a free (as in freedom) model, submitted by the users for the users. In the last month we’ve seen a huge explosion of content and an incredible increase in quality. Sure, it has not yet reached “critical mass” in all areas, but looking at their current progress, they will soon. The first commercial uses start to occur, too: Yahoo’s Flickr uses it to map Beijing. A surprisingly big company called Cloudmade will provide professional maps and services based on the OSM map. And once people start to use that data, a lot more people will contribute to the map. Once it’s in widespread use, it will be hard to beat it in terms of up-to-dateness and completeness. Sure it’s a long way to go, but they are currently going fast.
Perceptive Pixel
This is probably nothing new to most people reading this. Jeff Han is the pioneer in multitouch devices and applications, long before the iPhone used this technology. But because direct manipulation is the second most important game-changing idea in the industry right now (most important one is mobility), this is a company worth watching. They might have some very interesting patents up their sleeves… Perceptive Pixel Website
BTW, there is a lot of stuff not on the list and that is for a reason, too: Social Networks. Virtual Worlds. Put-Your-Life-In-The-Cloud services. That’s because I don’t think they will be that more important to the mainstream than they are now. Also not on the list are things that will emerge but have no technology/company/service with a visible killer concept behind them yet: The “Take your digital data and identity with you” device. The “Aggregate the stuff that is important and help the user with information overflow” software that adapts to the users situation. And a lot more. If you know something that fits on this list or have anything else to say on my highly subjective selection, please feel free to comment :-)
Komm, wir ziehen nach Berlin, denn da ziehen alle hin.
Wohnungen in Berlin zu finden ist total einfach. Niemand arbeitet da, das heisst also, dass man als jemand mit einem Einkommen total aus der Masse heraussticht, und einem Millionen günstiger Wohnungen offenstehen. Ausserdem gibt es eh mehr topsanierte Altbauten, als Einwohner, da jeder, der ein paar absetzbare Mark von der Steuer retten wollte, irgendein Gründerzeithaus in einem der total angesagten Szenekieze renoviert hat. Angebot und Nachfrage sind ausser Kraft gesetzt: Mysteriöserweise ist die Stadt, in die jeder will, noch immer billig dass es nur so kracht.
Irgendwie sieht die Realität anders aus. Berlin ist da noch billig und voller Auswahl, wo es nicht ganz so „angesagt“ ist. Wobei die „Angesagtheit“ relativ ist, und je nachdem variiert, wem man fragt. Neukölln und der Wedding sind irgendwie noch „out“, aber gerade „im Kommen“, aber das ist in Berlin alles irgendwie. Im Kommen. Nur man muss auch überall hinkommen, wo es gerade „im Kommen“ ist, und da ist eine zentrale Lage des Bezirks schon von Vorteil. Also doch FHain, XBerg, PBerg, Mitte. Und da hörts auf, einfach zu sein mit der Wohnungssuche.
Ich suche also eine Wohnung. In Friedrichshain, Kreuzberg, Prenzlauer Berg oder Mitte. Wo genau sieht man auf nachfolgender Karte. Zwei Zimmer. Altbau. Dielen wären schön. Laminat geht aber auch. Ein Balkon, denn den vermisse ich wirklich in meiner aktuellen Kölner Wohnung sehr. Eine Badewanne. Einbauküche wäre toll, ansonsten muss ich halt selber eine bauen. Wäre jetzt nicht so schlimm, aber es ist schon besser, wenn eine drin ist. 50 Quadratmeter sollte die Wohnung dann mindestens haben, mehr geht auch…
Inzwischen ist Berlin soweit, dass 10€/qm durchaus nicht ungewöhnlich sind, für oben beschriebene Wohnungen. Das war mal deutlich günstiger, gerade in den attraktiven Lagen. Und so zieht keiner aus: Wer sich auf einschlägigen Seiten umschaut, entdeckt unheimlich viele Wohnungen zur Zwischenmiete. Durchaus auch für drei Jahre. Seinen alten, noch günstigen Mietvertrag will keiner aufgeben. Was doch frei wird, ist sofort weg oder landet in den Händen eines Maklers. Bei dem darf ich dann 2 Monatsmieten + Mehrwertsteuer dafür zahlen, dass er mir und 45 anderen die Tür aufschließt. Dann erschwerend kommt dazu, dass ich nicht alleine suche. Meine halbe Followerliste bei Twitter sucht auch. Nach praktisch der selben Wohnung. In der selben Lage. In der selben Stadt. Ich möchte das gar nicht auf die Gesamtbevölkerung hochrechnen, aber soviel seht fest: Es sind viele.
All das wäre gar nicht so schlimm, wenn es vernünftige Wekzeuge gäbe, sich durch das immer noch große und unübersichtliche Angebot in Berlin zu wühlen, und das zu finden, nachdem man sucht. Denn ich bin überzeugt, dass es das gibt. Ich finde es nur nicht.
Denn zwischen mir und meiner Traumwohnung steht ein Cerberus unglaublicher Ausmaße und Bösartigkeit. Es ist die dunkle Seite des Internets, eine gigantische Informationsversteckmaschine – konstruiert um seine Nutzer zu verwirren, zu verblöden und zu verärgern. Immobiliensuchseiten ignorieren jede Grundregel der ergonomischen sowie der technologischen Vernunft. Sie blasen einem das enthirnte Geschwurbel unnötig ausführlicher Immobilienanzeigen in tausendfacher Wiederholung um die Ohren, so lange bis der Gesunde Menschenverstand aufgibt und die weiße Fahne schwenkend tatsächlich glaubt, dass Küchenfliesen „charmant“ sein können und die Erreichbarkeit des Alexa-Einkaufszentrums mit öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Auto ein Vorteil einer Wohnung ist.
Technologisch sind diese Seiten Machwerke, die dem unschuldigen Hirn 12jähriger Gymnasiasten anno 1998 auf dem Stand der damaligen Technik eingefallen sind. Dem, was der Nutzer inzwischen von modernen Web-„Applikationen“ gewohnt ist, widersprechen sie aufs Krasseste. Ich will bookmarken können, Seiten in neuen Fenstern oder Tabs öffnen. Ich will mich nicht ständig neu einloggen müssen, weil der Admin der Seite nicht weiss, wie moderne Benutzerauthentifizierung funktioniert. Ich will eine Menge Dinge, die überall selbstverständlich sind, ausser bei Immobilienseiten.
Eine Webapplikation zur Immobiliensuche, die die Bedürfnsse ihrer Nutzer respektiert wäre ein Durchbruch. Sie würde fast jedem, den ich kenne beträchtliche Mengen Frust ersparen. Sie würde von Millionen genutzt werden. Und es ist gar nicht so schwer, so etwas zu bauen. Die Prinzipien guter Usability und das technische Fundament, mit dem man so etwas umsetzen kann, werden in tausenden Webapplikationen heute erfolgreich angewandt.
Abseits der offensichtlichen Mängel, die sich grob in die Kategorien „Gesunder Menschenverstand“, „Respekt vor den Bedürfnissen und der Erwartungen der Nutzer“ und „Nur Leute mit Sachverstand dürfen an die Technik“ einsortieren lassen, habe ich ein paar Vorschläge was ich noch in so einer Plattform sehen möchte. Hier also die völlig freie und kostenlose Liste. Auf dass es jemand baut, der dabei von mir aus superreich wird und mir und meinen Ledensgenossen den Weg in den sicheren Wahnsinn erspart:
- Verbesserte Geographische Suche: Das wichtigste bei der Wohnungssuche ist der Ort. Warum unscharfe Bezirke, die jeder Wohnungsdienst anders definiert wie Berlin „Mitte“? Ich will Polygone auf eine Karte malen. Und dann Nachrichten erhalten, wenn innerhalb meines Bereichs eine Wohnung aufgetaucht ist. Was soll die Kreisrunde Suche „in 1 km Umkreis derXY-Straße“? Welche Stadt besteht aus kreisrunden Stadtteilen?
- Provision: Ich will die Suche auf provisionsfreie Wohnungen einschränken können. Die Zahl der Leute, die eine Seite aus Frust über unpassende Ergebnisse verlassen, durfte deutlich höher sein, als die Zahl der Leute, die aus Frust über schlechte Suchergebnisse 3 Monatsmieten Provision zahlen. Wenn sie Courtage zahlen, weil sie im provisionsfreien Angebot nichts finden, ist das eine andere Sache. Einfach die Option einbauen, provisionsfrei zu suchen, und anzeigen, dass zur aktuellen Suche noch XY Angebote mit Provision existieren. Dann will sich der Nutzer das aus Neugier anschauen, und wenn er etwas entdeckt, dass er ohne Provision nicht findet, zahlt er gerne.
- Bessere Suchkriterien: Man bietet eine lange Liste von Optionen an. Bodenbelag zum Beispiel: Teppich, Parkett, Laminat, Linoleum, etc. Man lässt die Leute auswählen: „Muss sein“, „Wäre schön“, „Egal“, „Geht nicht“. Man Filtert und sortiert die Ergebnisse entsprechend. Zeigt, wenn möglich noch beim Ankreuzen die zu erwartende Ergebniszahl. Man speichert diese Kriterien. Lässt suchen kopieren und modifizieren. Selbe komplexe Suche in einem anderen Bezirk? Klick zum kopieren, Klick zum Bezirkwechsel, fertig. Beide Suchen werden gespeichert.
- Karten: Warum ist es so schwierig, die Ergebnisliste sinnvoll auf einer Google Map darzustellen? Man kann auch in KML-Files exportieren, um die Wohnungen in Google Maps darzustellen. Ganz prima wäre auch eine Kartendarstellung der gemerkten Objekte.
- Tagging: Das ist jetzt nicht revolutionär, das hat inzwischen jeder Web2.0-Vorschuldienst. Warum nicht Wohnungsanbieter?
- Mehr Kontrolle: Manche Wohnungen will ich nie wieder sehen. Ich weiss, dass ich da nie einziehen werde, weil sie mir nicht gefallen. Das muss Ich dem System klarmachen können. Ich will ausserdem ganze Anbieter komplett ausschließen können.
- Realistische Use-Cases: Wenn ich eine Wohnung gefunden habe die mich interessiert, rufe ich an und mache einen Besichtigungstermin. Ich denke, so macht das jeder ich bin da nicht allein. Also was ist so schwer daran, auf diesen Prozess zu optimieren und ein paar Features einzubauen, die das unterstützen? Die Folgenden sind ein paar Vorschläge:
- VCard-Export: Damit ich den Kontakt in mein Telefonbuch übernehmen kann. Mit der URL des Angebots, der Telefonnummer, vielleicht einer Kurzbeschreibung und meinen Anmerkungen im Notizfeld, etc. Damit ich Kontakte, die nach 18 Uhr angerufen werden wollen auch nach 18 Uhr noch finde. Überhaupt: Kategorisierung nach „muss ich anrufen“, „habe ich angerufen“, usw. wäre sinnvoll.
- Besichtigungskalender: Wenn ich einen Termin ausmache, könnte ich doch gleich die Uhrzeit eintragen und fertig, oder? Man kann dann eine schöne Karte machen, damit ich sehe, wo ich hin muss. Oder einen Kalender. In der Mobilversion kann ich schnell die Adresse nachschlagen, bei der ich als nächstes einen Termin habe. Und ich kann den Kalender in iCal abonnieren.
Bitte, bitte baut so etwas. Für meine aktuelle Wohnungssuche wird es wohl hoffentlich zu spät sein, aber ich würde mich bei der nächsten wirklich freuen. Und wenn jemand von einer Berliner Wohnung weiss, die mich interessieren könne: Aus „Gernot“ und der Domain dieser Website besteht die Mailadresse unter der ich erreichbar bin.
The revolution will be… twittered?
So tweet no. 839088619 is a historic one. NASA actually uses Twitter to communicate the first contact with extraterrestrial water ice. And the rest of their @marsphoenix twitter account is pretty good too.
So radio waves showed us that mankind was able to launch a satellite into space with Sputnik, television brought the moon landing into our homes and now the proof that there is real water ice on Mars is twittered? Phew, the twitter staff should better get their servers working reliably, if they’re that important now…
Freelancing in a Nutcase
One of the projects I am doing as a freelancer is the mac syncronisation of Soocial (“because every successful web company needs two o’s”). Soocial manages your address book, and you can sync it with your phone via SyncML, with GMail, with Highrise and (that was my part) with your Mac. But nobody can tell it better than the guys from Soocial who explain it in a very unique way:
Hassle Free from Soocial on Vimeo.
Brits in Space
Wer noch eines Beweises bedarf, dass die Briten, nunja, manchmal etwas seltsam sind, aber ganz ganz großartiges Fernsehen machen, dem sei dieser Ausschnitt aus «Top Gear» wärmstens ans Herz gelegt :-) Ich möchte nicht zu viel verraten, man muss es sehen, um es zu glauben…
(DivX Codec wird benötigt)
Katzencontent mal anders
“The most creative way to use a cat as a weapon happened in World War II. The United States’ OSS (Office of Strategic Services, the precursor of the CIA) needed a way to guide bombs to sink German ships. Somebody hit upon the inspiration that since cats have such a strong disdain of getting wet and always land on their feet that if you attached a cat to a bomb and drop it in the vicinity of a ship, the cat’s instinct to avoid the water would force it to guide the bomb to the enemy’s deck. It is unclear how the cat was supposed to actually guide a bomb attached to it as it fell from the sky but the plan never got past the testing stages since the cats had a bad habit of becoming unconscious mid-drop.”
Mehr völlig kranke Waffentechnologien gibt es hier. Unglaublich, wie’s die Menschheit überhaupt so weit geschafft hat…

Das Fernsehen ist tot
Das ist jetzt nichts Neues. Aber selten wurde es so treffend formuliert, wie von Oliver Kalkofe bei seiner Keynote der Münchner Medientage.
Was er da hält ist keine Keynote, es kommt einer Hinrichtung in Tateinheit mit einer Grabrede gleich. Für alle Zuschauer und speziell für alle, die auch nur entfernt mit dem Machen von Fernsehen zu tun haben: Unbedingt anhören. Und keine Angst vor der Länge: Alles, was nach der ersten halben Stunde kommt, ist eine todlangweilige Paneldiskussion, in der die Programmverantwortlichen versuchen, die durch sie verursachte traurige Realität wieder rosarot einzufärben. Was nur mäßig gelingt, wie jeder leicht feststellen kann, der in der Lage ist, Hirn und Glotze gleichzeitig einzuschalten.
Licht am Anfang des Tunnels?
Liebe Dresdner,
Es sieht so aus, als gäbe es doch noch eine Möglichkeit, die Waldschlösschenbrücke zu stoppen:
Bitte unterschreibt beim Bürgerbegehren für eine Tunnelalternative! Wenn mehr als 20.000 Unterschriften besorgter Dresdnerinnen und Dresdner zusammenkommen, erwägt der Stadtrat einen Stopp der Bauarbeiten bzw. eine Beschränkung auf Bauarbeiten, die einem Tunnel nicht im Wege stehen. Ab Ende Februar ist die Stadt nicht mehr an das Bürgerbegehren gebunden, das an dieser Stelle eine Brücke vorschrieb und Alternativen – selbst im Design – ausschloss.
Der Tunnel ist verglichen mit den Kosten der Brücke nicht mal viel teuerer – Die Mehrkosten sollte der Erhalt dieses einmaligen Stückes Landschaft durchaus wert sein.
(Die Unterschriftenlisten kann man hier ausdrucken. Später heute folgt sogar noch ein Link auf jemanden, der euch gerne mit der Liste besucht!)
Update: Hier ist endlich der Link: Ullrich erklärt die ganze Situation ein bisschen besser und besucht euch auch gerne mit der Liste. Jetzt gibt es wirklich keine Ausreden mehr ;-)
Wir leben in der Zukunft!
Die drittbeste Erfindung bei “Zurück in die Zukunft”, nach dem Hoverboard und der Zeitmaschine, ist die Uhr, auf die Michael J. Fox schaut und mit den Worten “gleich kommt der “Fünf-Uhr-Zwölf-Regen”* kommentiert. Sekunden später regnet es.
Gut, wir haben noch keine Hoverboards, Zeitmaschinen gibts nur für Festplatten, und auch der Essens-Hydralisierer, der in Sekunden aus Minipizzen richtige Pizzen macht, steht noch aus. Aber wir haben iPhones.
Was dem Regenvorhersager as dem Film am allernächsten kommt, sind Regenradare. Wenn man die Radarbilder animiert, kann man sehr gut einschätzen, wann es wo regnen wird. Und WetterOnline hat ein besonders schönes, weil man die Regengebiete schön scharf erkennen kann.
Das Problem ist nur, dass deren Website für das iPhone ungeeignet ist: Apples Telefon animiert GIF-Bilder nur, wenn die besonders klein sind, hier kommt also leider nur das Radarbild auf der Startseite in Frage. Und auf der ist so viel drauf, dass der mobile Browser aus Speichergründen gerne mal aufhört zu animieren.
Ich habe daher dieses Bild von WetterOnlines Startseite einzeln und vergrößert auf eine eigene Seite gestellt, und dem ganzen ein eigenes Icon verpasst, dass verwendet wird, wenn man auf “Zum Home-Bildschirm” klickt. Das ganze findet man unter
So, jetzt muss ich aber weiter am Hoverboard rumschrauben. Viel Spaß!
*) Der genaue Wortlaut mag anders sein. Aber: “You get the idea”…
