29. März 2008

Freelancing in a Nutcase

One of the projects I am doing as a freelancer is the mac syncronisation of Soocial (“because every successful web company needs two o’s”). Soocial manages your address book, and you can sync it with your phone via SyncML, with GMail, with Highrise and (that was my part) with your Mac. But nobody can tell it better than the guys from Soocial who explain it in a very unique way:


Hassle Free from Soocial on Vimeo.

23. Februar 2008

Brits in Space

Wer noch eines Beweises bedarf, dass die Briten, nunja, manchmal etwas seltsam sind, aber ganz ganz großartiges Fernsehen machen, dem sei dieser Ausschnitt aus «Top Gear» wärmstens ans Herz gelegt :-) Ich möchte nicht zu viel verraten, man muss es sehen, um es zu glauben…

(DivX Codec wird benötigt)

9. Februar 2008

Katzencontent mal anders

“The most creative way to use a cat as a weapon happened in World War II. The United States’ OSS (Office of Strategic Services, the precursor of the CIA) needed a way to guide bombs to sink German ships. Somebody hit upon the inspiration that since cats have such a strong disdain of getting wet and always land on their feet that if you attached a cat to a bomb and drop it in the vicinity of a ship, the cat’s instinct to avoid the water would force it to guide the bomb to the enemy’s deck. It is unclear how the cat was supposed to actually guide a bomb attached to it as it fell from the sky but the plan never got past the testing stages since the cats had a bad habit of becoming unconscious mid-drop.”

Mehr völlig kranke Waffentechnologien gibt es hier. Unglaublich, wie’s die Menschheit überhaupt so weit geschafft hat…

26. Januar 2008

Das Fernsehen ist tot

Das ist jetzt nichts Neues. Aber selten wurde es so treffend formuliert, wie von Oliver Kalkofe bei seiner Keynote der Münchner Medientage.

Was er da hält ist keine Keynote, es kommt einer Hinrichtung in Tateinheit mit einer Grabrede gleich. Für alle Zuschauer und speziell für alle, die auch nur entfernt mit dem Machen von Fernsehen zu tun haben: Unbedingt anhören. Und keine Angst vor der Länge: Alles, was nach der ersten halben Stunde kommt, ist eine todlangweilige Paneldiskussion, in der die Programmverantwortlichen versuchen, die durch sie verursachte traurige Realität wieder rosarot einzufärben. Was nur mäßig gelingt, wie jeder leicht feststellen kann, der in der Lage ist, Hirn und Glotze gleichzeitig einzuschalten.

22. Januar 2008

Licht am Anfang des Tunnels?

Liebe Dresdner,

Es sieht so aus, als gäbe es doch noch eine Möglichkeit, die Waldschlösschenbrücke zu stoppen:

Bitte unterschreibt beim Bürgerbegehren für eine Tunnelalternative! Wenn mehr als 20.000 Unterschriften besorgter Dresdnerinnen und Dresdner zusammenkommen, erwägt der Stadtrat einen Stopp der Bauarbeiten bzw. eine Beschränkung auf Bauarbeiten, die einem Tunnel nicht im Wege stehen. Ab Ende Februar ist die Stadt nicht mehr an das Bürgerbegehren gebunden, das an dieser Stelle eine Brücke vorschrieb und Alternativen – selbst im Design – ausschloss.

Der Tunnel ist verglichen mit den Kosten der Brücke nicht mal viel teuerer – Die Mehrkosten sollte der Erhalt dieses einmaligen Stückes Landschaft durchaus wert sein.

(Die Unterschriftenlisten kann man hier ausdrucken. Später heute folgt sogar noch ein Link auf jemanden, der euch gerne mit der Liste besucht!)

Update: Hier ist endlich der Link: Ullrich erklärt die ganze Situation ein bisschen besser und besucht euch auch gerne mit der Liste. Jetzt gibt es wirklich keine Ausreden mehr ;-)

18. Januar 2008

Wir leben in der Zukunft!

Die drittbeste Erfindung bei “Zurück in die Zukunft”, nach dem Hoverboard und der Zeitmaschine, ist die Uhr, auf die Michael J. Fox schaut und mit den Worten “gleich kommt der “Fünf-Uhr-Zwölf-Regen”* kommentiert. Sekunden später regnet es.

Gut, wir haben noch keine Hoverboards, Zeitmaschinen gibts nur für Festplatten, und auch der Essens-Hydralisierer, der in Sekunden aus Minipizzen richtige Pizzen macht, steht noch aus. Aber wir haben iPhones.

Regenradar

Was dem Regenvorhersager as dem Film am allernächsten kommt, sind Regenradare. Wenn man die Radarbilder animiert, kann man sehr gut einschätzen, wann es wo regnen wird. Und WetterOnline hat ein besonders schönes, weil man die Regengebiete schön scharf erkennen kann.

Das Problem ist nur, dass deren Website für das iPhone ungeeignet ist: Apples Telefon animiert GIF-Bilder nur, wenn die besonders klein sind, hier kommt also leider nur das Radarbild auf der Startseite in Frage. Und auf der ist so viel drauf, dass der mobile Browser aus Speichergründen gerne mal aufhört zu animieren.

Ich habe daher dieses Bild von WetterOnlines Startseite einzeln und vergrößert auf eine eigene Seite gestellt, und dem ganzen ein eigenes Icon verpasst, dass verwendet wird, wenn man auf “Zum Home-Bildschirm” klickt. Das ganze findet man unter

wetter.poetsch.org

So, jetzt muss ich aber weiter am Hoverboard rumschrauben. Viel Spaß!

*) Der genaue Wortlaut mag anders sein. Aber: “You get the idea”…

15. Januar 2008

Ask those coming back

Mein Album des Jahres…

Albumcover

.. existiert nicht. Ich habe es selber gemacht. Momentan geht ein “Stöckchen” um, das ich so gut finde, dass ich es mit wie Johnny geklaut habe. Das Stöckchen geht wie folgt:

Die Regeln:

Bei Delphine hauen gibt es ein paar sehr schöne Ergebnisse, und in dieser Flickr-Gruppe gibt es eine Gesamtübersicht. Ich kann nur empfehlen, es auszuprobieren, es macht irrsinnig Spaß, und ich wollte schon immer einmal ein Plattencover gestalten ;-)

Das Stöckchen schmeisse ich an eine Person weiter, bei der mich wirklich interessiert was er daraus macht: Den Gerrit.

Original Photo by Wendi Andrews.

12. Januar 2008

Oh. Essen.

Heute mal ein kleiner Webtipp für Feinschmecker:

FX Cuisine

Ich hab es erst eben entdeckt, und noch nichts davon nachgekocht. Ich weiss also nicht, ob das nicht vielleicht doch alles etwas seltsam schmeckt (extrem unwhrscheinlich) oder unmöglich nachzukochen ist (schon wahrscheinlicher). Auf jeden Fall sollte man sich die Seite NICHT ANSEHEN WENN MAN HUNGRIG IST. Allein das durchlesen und ansehen der Bilder lässt den Magen knurren. (Danke an Stefan für den Tipp)

10. Januar 2008

Halbjährliche Apfelraterei

Die Macworld in San Francisco naht, und damit ist es in wieder an der Zeit, mich in meinem Blog mit Vorhersagen zu blamieren, die so garantiert nicht in Erfüllung gehen. Let’s see…

Mir fallen noch einige Gerüchte ein, aber der Artikel ist auch so schon zu lang geworden. Ausserdem gibt es noch gefühlte 900 andere Seiten mit Apple-Prophezeiungen, dafür muss ja auch noch Zeit sein. Ich bin auf jeden Fall gespannt auf Dienstag, und wie es bei der Computerfirma, die im Kern eigentlich eine Art Technologie-Fortsetzungsroman mit Telenovela-Anstrich ist, so weitergeht ;-)

8. Januar 2008

Die Ermordung des Jesse James

Ich schreibe nicht of Filmkritiken an dieser Stelle. Meistens ist zu einem Film vermeintlich alles gesagt, in der Regel besser als ich das hier könnte. Meistens finden die Filme, die es sich zu sehen lohnt, ob Mainstream oder nicht, genug Aufmerksamkeit in ihren Zielgruppen. Meistens ist jeder, den es interessiert, ausreichend darüber ainformiert, ob es sich lohnt einen Film zu sehen – oder auch nicht. Echte Perlen werden selten übersehen.

Die Ermordung von Jesse James durch den Feigling Robert Ford hat dennoch kaum jemanden ins Kino gelockt. Ich habe praktisch nichts davon mitbekommen, dass es diesen Film gibt, und sass so folgerichtig auch in einem praktisch leeren Kino. Und wurde von dem besten Film überrascht, den ich aus dem letzten Jahr gesehen habe.

Zuerst einmal klngt alles ein wenig abschreckend. Der Titel ist lang und sperrig. Es ist ein Western. Er ist lang. Zwei Stunden, 40 Minuten. Es passiert praktisch nichts. Brad Pitt und Casey Affleck spielen mit.

Was sich dann aber auf der Leinwand ausbreitet, ist zwar wirklich lang, aber man möchte keine Minute missen. Es ist einer dieser Filme, in denem man vergisst, dass um einen herum ein Kino ist. Größtenteils liegt das an der grandiosen Kameraarbeit von Roger Deakins, der sich schon für die Kamera in den Coen-Brothers-Filmen und vielen anderen verantwortlich zeichnet. Hier übertrifft er selbst eigene Meisterwerke wie “The man who wasn’t there” oder “die Verurteilten”. Die westerntypisch grandiosen Kulissen werden beeindruckend ins Szene gesetzt und der Film spielt ständig mit alten, unscharfen Weitwinkel-Linsen und dem Blick durch unebene Glasfenster. Die Szene des Zugüberfalls am Anfang ist von atemberaubender Schönheit. Und das muss man bei einem Zugüberfall erst einmal schaffen.

Die schauspielerische Leistung steht dem in nichts nach. Brad Pitt verkörpert den Jesse James wortkarg und präzise, auch Robert Ford ist sehr gut besetzt; überhaupt schafft es jeder, seiner Figur enorme Tiefe zu geben. Für einen Film, der aus den Bildern und der Charakterentwicklung lebt, und zudem noch mit sehr wenig aber sehr gutem Dialog auskommt, ist eine perfekte Besetzung essentiell, und dieser Film hat das Glück, eine zu haben.

Jetzt hab ich aber genug geschwärmt. “Die Ermordung des Jesse James”, ist sicher nichts für Leute, die sich im Kno schnell langweilen. Wer jedoch einen Film sucht, dessen Kraft in der Ruhe liegt, und der von beidem sehr viel entwickelt, der sollte ins Kino gehen, solange er noch läuft. Oder auf die DVD warten und auf einem großen Fernseher gucken. Oder darauf warten, dass der Film wieder n die Kinos kommt, sobald er mit den Oscars belohnt wird, die er verdient.